Ich, einfach unvermittelbar? - Vox-Beitrag

Di. 11.09.2018 22:50

Folge 2: Isabelle + Cris

Isabelle ist Asperger-Autistin. Trotz diagnostizierter Hochbegabung hat sie seit 2005 nicht mehr gearbeitet. Bei Cris wird das Tourette-Syndrom erst mit 27 Jahren diagnostiziert. Kein Arbeitgeber traut dem gelernten Stuckateur Arbeit zu.rbeit zu.

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Die 50-jährige Mönchengladbacherin Isabelle ist Asperger-Autistin. Trotz diagnostizierter Hochbegabung hat sie seit 2005 nicht mehr gearbeitet. Zusammen mit Experten wagt sie sich an neue Wege bei der Jobsuche. Bei Cris wird das Tourette-Syndrom erst mit 27 Jahren diagnostiziert. Kein Arbeitgeber traut dem gelernten Stuckateur Arbeit zu. Ein Expertenteam zeigt Cris mit einigen Tests seine Stärken und damit auch neue Jobmöglichkeiten auf..

Der Fachbereich Umwelt und die Naturschutzstation Haus Wildenrath e.V. laden ein zum Apfelfest 2018

Familienfest rund um den Apfel am Samstag, den 22. September 2017 in Mönchengladbach-Giesenkirchen, auf der städtischen Obstwiese bei Haus Horst (Palandweg Ecke Leppershütte) von 11 bis 17 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

Streuobstwiesen sind ein Hot Spot der Artenvielfalt in Mitteleuropa. Über 5.000 Tier- und Pflanzenarten können in dieser von Menschen geschaffenen Natur- und Kulturoase leben. Diese Artenvielfalt hat folgenden Grund: Über ihre Bäume vereinen sie die Eigenschaften lichter Wälder mit den Qualitäten blühender Wiesen im Unterwuchs. 

 

Zudem sind Streuobstwiesen eine Arche Noah für alte und regionale Obstsorten. Allein in Deutschland sind ca. 1.600 Apfelsorten, über 1.000 Birnen sowie mehr als 300 Zwetschgen und 250 Kirschen verschiedener Sorten bekannt. Neben Sorten, die wohlschmeckendes Tafelobst liefern, sind darunter auch viele Obstsorten, die traditionell für die Verarbeitung zu Kraut oder Mus und zum Dörren verwendet wurden. 

 

Um auf die kulturelle wie ökologische Bedeutung von Streuobstwiesen und alten Obstsorten aufmerksam zu machen, veranstaltet der Fachbereich Umwelt der Stadt Mönchengladbach zusammen mit der Naturschutzstation Haus Wildenrath e.V. am Samstag, den 22.09.17, wieder ein Apfelfest mit vielen interessanten Angeboten.

 

Neben Informationen und Produkten rund um die Streuobstwiese, Verkauf von Saft und Obstgehölzen, Sortenbestimmung und Vermostung sind der NABU und BUND aus Mönchengladbach, der Imkerverein Wegberg, die rollende Waldschule, der Falkner Michael Schulz und viele weitere erneut mit dabei. 

 

Die Besucherinnen und Besucher des Festes sind dazu eingeladen, auf der Wiese Äpfel zu ernten. Das gepflückte Obst kann für den Eigenbedarf mit nach Hause genommen oder mit der mobilen Saftpresse zu Saft gepresst werden. Zusätzlich besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, eigenes Obst mitzubringen und diese zu wohlschmeckendem Saft pressen zu lassen. Der Saft wird nach dem Pressen pasteurisiert und ist dadurch ca. 2 Jahre haltbar. Dafür ist eine telefonische Voranmeldung unter der Rufnummer 023733-979540 erforderlich.

 

Wer eine neue Obstwiese anlegen will, erhält vom städtischen Fachbereich Umwelt wie auch vom  Landschaftsverband Rheinland (LVR) Informationen zu Fördermöglichkeiten sowie zum Schutz von Streuobstwiesen. Zusätzlich werden Tipps für den richtigen Schnitt von Obstbäumen und Fragen zur Pflanzengesundheit vom Obstbaumexperten demonstriert und beantwortet. 

 

Auch sind in diesem Jahr wieder verschiedene Kindergärten und Schulen mit dabei. Die jungen Streuobstwiesenexpertinnen und -experten laden zu verschiedenen Mitmachaktionen ein. Für das leibliche Wohl ist mit Herzhaftem vom Grill und mit Süßem aus Äpfeln & Co. gesorgt. 

 

Das weitläufige Areal der Obstwiese bei Haus Horst bietet Raum zum Verweilen und Bummeln. Vom nahe gelegenen Parkplatz ist die Fläche gut erreichbar, ausreichende zusätzliche Parkmöglichkeiten sind im Umfeld ausgeschildert.

 

Weitere Informationen zum Apfelfest sind bei Dr. Brigitta Szyska unter 02432-9346047, szyska@naturschutzstation-wildenrath.de, erhältlich.

 

https://www.moenchengladbach.de/de/aktuell-aktiv/newsroom/news/apfelfest-2018-am-22-september/

Rheinische Post, Mittwoch 15. August 2018

Rheinische Post, Dienstag, 12 Juni 2018

Umweltassistenten ausgebildet:Neue Wege für Menschen mit psychischen Erkrankungen

 Freizeit und Lernen inklusiv - Natur für alle. Das ist das Motto eines vom LVR geförderten Projekt, das Menschen mit psychischen Erkrankungen helfen soll. Sie erhielten nun ihre Urkunden, denn sie sind jetzt Umweltassistenten.

Lernerfolge.

Diese kleine Gruppe besteht aus jungen Menschen mit psychischen oder körperlichen Erkrankungen. Sie haben von Anfang 2017 an einem vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) geförderten Projekt teilgenommen. Der Titel: Freizeit und Lernen inklusiv - Natur für alle“. Das Projekt hatte die Naturschutzstation Haus Wildenrath beantragt. Das Ziel dieses besonderen Projekts lautete, die jungen Leute (17 bis 28 Jahre alt), die von der Werkstatt Prospex kommen, fit für den ersten Arbeitsmarkt zu machen. Doch das ist nicht so einfach, denn: „Aufgrund der Erkrankungen kann man nicht einfach so voraussetzen, dass dies auf Anhieb gelingt“, sagten die Umweltpädagoginnen, die das Projekt über den ganzen Zeitraum begleitet haben, übereinstimmend. Von anfangs sechs sind letztlich drei übrig geblieben.

Im Verlauf des Projekts haben die jungen Teilnehmer auf dem Gelände der Nabu-Naturschutzstation eine Menge gelernt. Natascha Lenkeit-Langen erklärte: „Da ging es um viele unterschiedliche Teilbereiche. Unter anderem haben sich die jungen Leute um die Tiere gekümmert, haben sie gepflegt, gefüttert und die Ställe vorbereitet, außerdem haben sie an Spinnrädern gearbeitet.“ Auch kreative Angebote rundeten das gesamte Projekt ab - wie eben das bereits erwähnte Theaterspiel in der Natur.

„Dieses Projekt fand in mehreren Blöcken statt und wurde auch jahreszeitengemäß mit den Teilnehmern umgesetzt“, erwähnte Helga Kortzitze. Ganz wichtig sei es, dass die Teilnehmer mit dem Projekt auch lernen sollten, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Über allem stehe jedoch der Aspekt, dass die Urkunden, die die Teilnehmer zum Umweltassistenten machen, zwar nichts mit beruflicher Qualifikation im herkömmlichen Sinn zu tun habe, vielmehr gehe es um das Stichwort Motivation. Dazu sagte Natascha Lenkeit-Langen: „Die Motivation soll ja darin bestehen, dass die jungen Menschen etwas in der Hand haben, das dokumentiert: Wir haben uns etwas angeeignet.“

Bei der Übergabe der Urkunden waren die jungen Teilnehmer sichtlich erfreut, eben diese Dokumente erhalten zu haben. Die Theaterpädagogin Özlem Zeytin und die beiden Umweltpädagoginnen Helga Kortzitze und Natascha Lenkeit-Langen gratulierten den Teilnehmern, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. „Wer weiß - vielleicht werden sie demnächst hier in irgendeiner Form regelmäßig mitarbeiten“, hoffen nun Helga Kortzitze und Natascha Lenkeit-Langen.

Mai 2018

Super Sonntag, 05.11.2017

Super Sonntag, 29.10.2017

Super Sonntag, 8.10.2017

Super Sonntag, 01.10.2017

HS-Woche, 23.08.2017

Rheinische Post, 22.08.2017

Rheinische Post, 18.08.2017

Rheinische Post, 17.08.2017

Fledermausabend 30.06.2017

25.06.2017

Super Sonntag, 18.06.2017

Rheinische Post, Mai 2017

Rheinische Post, 18.02.2017

LZ Rheinland; Ausgabe 27, 7. Juli 2016 

Rheinische Post; 17.05.2017

Notfallnummer im Falle, dass Tiere ausgebrochen sind:

0157/88259388

 

 

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